Schreiben: 3 Tipps zum Durchhalten

Aug. 10, 2023

Schreiben

Einen längeren Roman zu schreiben erfordert sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Aber es gibt Tricks, um nicht den Mut und die Motivation zu verlieren. Ich selbst habe bereits 3 Romane fertiggestellt (einen davon im Selbstverlag publiziert, die anderen beiden stehen in den Startlöchern, um publiziert zu werden). 

Dabei waren 3 essenzielle Hilfsmittel sehr entscheidend, damit ich nicht schon beim ersten Drittel aufgegeben habe: 

Die Notizen zum Schreiben 

Für jeden Roman fange ich ein neues Notizbuch an. Ich persönlich verwende tatsächlich noch ein analoges Notizbuch, meist mit glatten Blättern, damit ich auch gut hineinzeichnen kann. Andere verwenden vielleicht gerne eine digitale Version. Je nach Geschmack sind jedoch Notizen beinahe unerlässlich, beim Schreiben eines größeren Schriebprojektes. In das Notizbuch kommt alles rein, was wichtig ist. Da können die Charaktereigenschaften aufgelistet werden, wichtige Straßennamen oder Personen, die im Laufe des Buches vorkommen. Je nach Größe des Buchprojekts kann man bei 20-50 Charakteren schon mal durcheinander kommen und um einheitlich zu bleiben, empfiehlt es sich, im Notizbuch nachzulesen, wie nochmals der eine Nachbar geheißen hat, der auf Seite xy vorgekommen ist. 

Kleine Häppchen beim Schreiben

Das Schreiben eines längeren Romans ist, wie wenn man sich auf einer mehrtägigen Wanderung befindet. Ich habe noch von niemanden gehört, dass er oder sie eine Woche lang durchgegangen ist, um ans Ziel zu kommen. Wie auf einer Wanderung empfiehlt es sich, auch den Roman auf mehrere Etappen aufzuteilen. Es ist sicherlich nicht verkehrt das Ziel zu kennen und eine grobe Idee zu haben, wohin die Geschichte führen soll. Doch sich die ganze Geschichte vorzunehmen und immer vor Augen zu haben, kann auch sehr einschüchternd sein. Ich habe meine Romane sozusagen in „Themen“ bzw. „Großkapitel“ eingeteilt, um das Volumen besser fassen zu können. Am Ende habe ich überprüft ob die einzelnen Themen gut zusammen passen und habe dabei auch manche Szenen an eine andere Stelle geschoben oder sogar ganz weggelassen, da sie für den Verlauf der Geschichte nicht mehr relevant waren. 

Pausen und eine kontinuierliche Schreibzeit 

Wie bereits beim Beispiel des Wanderweges erwähnt, sind Etappen wichtig, um eine größere Strecke zu meistern. Genauso sind Pausen zum Ausruhen und Energietanken wichtig. Ich habe schon oft gehört, dass sich manche einen ganzen Tag freinehmen, um den Roman weiter zu schreiben und um endlich Zeit zum Schreiben zu haben. Ich frage mich dann, wie viel vom Tag diese Personen tatsächlich mit Schreiben verbringen. Aus Erfahrung weiß ich, dass man sich maximal 2-3 Stunden wirklich gut konzentrieren kann und gerade wenn man sich kreativ betätigt ist der Energietank irgendwann leer. Daher sind kurze Schreibeinheiten sehr zu empfehlen und diese auch regelmäßig einzuhalten. Eine Stunde am Tag und das, sieben Mal in der Woche bringt vermutlich mehr, als an einem Tag sieben Stunden zu schreiben. Vor allem sind die Schreibpausen ganz gut, um das Geschriebene im Kopf wirken zu lassen und um neue Ideen zu generieren.  

Schreib-Zeit Tipp: 

Probiere einmal eine Woche lang jeden Tag eine Stunde für dein Schreibprojekt zu verwenden. Diese muss nicht unbedingt nur mit Schreiben gefüllt sein. Sich Notizen zu machen oder Skizzen sind auch erlaubt. Solange es in der Stunde wirklich nur um das Schreibprojekt geht. Eine Stunde ist zu viel? Kein Problem, dann nimm dir eine halbe Stunde oder gar „nur“ 20 Minuten, in welchen du fokussiert an deinem Projekt arbeitest. 

Hat sich nach der Woche etwas verändert? 

Welche Erfahrungen hast du mit einem längeren Schreibprojekt gemacht? Bist du eine Person, die sich lieber sieben Stunden an ein Projekt setzt oder lieber eine Stunde sieben Mal in der Woche? 

Hinterlasse mir gerne ein Kommentar. 

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